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26.12.2011: Sparkassen-Cup Buxtehude


Um 13 Uhr startete im Schulzentrum Nord der alljährliche Sparkassen-Cup in Buxtehude. Folgende Mannschaften komplettierten das Teilnehmerfeld:


Gruppe A
TuS Güldenstern Stade (Niedersachsen, Landesliga Lüneburg)
BSV Buxtehude (Bezirksliga Süd, Gastgeber)
Hamburger Amateur-Auswahl (Titelverteidiger)
TuS Harsefeld (Niedersachsen, Bezirksliga Lüneburg 4)

Gruppe B
TSV Apensen (Niedersachsen, Bezirksliga Lüneburg 4)
MTV Moisburg (Niedersachsen, Landesliga Lüneburg)
Stader Bezirksauswahl (–)
VSV Hedendorf/Neukloster (Niedersachsen, Bezirksliga Lüneburg 4)

Gruppe C
FC Süderelbe (Landesliga Hansa)
SV Este 06/70 (Landesliga Hansa)
SV Ahlerstedt-Ottendorf (Niedersachsen, Landesliga Lüneburg)
Mecklenburg-Vorpommern-Auswahl (Qualifikant, Sieger des Vorturniers)

 

Für unsere TuS - letztjährlicher Finalist - gab es dieses Mal nicht viel zu feiern. Das erste Spiel gegen die Hamburger Amateur-Auswahl ging in buchstäblich letzter Sekunde mit 0:1 verloren. Erst nach ca. 6 Minuten des zweiten Spiels konnte überhaupt das erste Turniertor geschossen werden. Reichte aber am Ende gegen Harsefeld nicht und man verlor auch dieses Spiel. Letztendlich schied man als Gruppenletzter in der Vorrunde aus, da man es auch gegen Buxtehude nicht zu einem Sieg schaffte. Das Turnier an sich jedoch war sicherlich ansehnlich und eine gute Alternative zum ganzen Weihnachtsblabla. Das Bier schmeckte, Turniersieger wurde Ahlerstedt/Ottendorf.


TuS Güldenstern Stade - TuS Celle 1:1 (1:0)

Tore: Griemsmann (30.), Peters (Eigentor, 73.)

Spiel eins nach der schmerzhaften Derbyniederlage und mit einem bisher stark aufspielenden Aufsteiger wirds gegen Celle nicht einfacher. So zumindest die Motivation zu diesem Spiel bei uns. Tatsächlich war unser Spiel lange Zeit überlegen, ein Traumtor (Seitfallzieher) bescherte uns die Führung. Für sowas bräuchte man eine Wiederholung! Leider konnte das vielleicht entscheidene 2:0 nicht erzielt werden, je länger das Spiel dauerte desto mehr drehte Celle auf, glich aus und versemmelte letzlich gute Möglichkeiten zum Sieg. Die Hinrunde ist damit beendet und eine insgesamt starke Leistung unseres Teams bedeutet Platz 3! Wären da nicht gewisse Niederlagen gegen die Lokalrivalen gewesen, tja...hätte hätte Fahrradkette. Winterpause ist nun aber noch nicht, es geht gleich munter mit der Rückrunde weiter.

Fantechnisch muss man auch mal wieder ein paar Worte verlieren, passiert ja in dieser Liga bis auf die Kreisderbys sonst eher wenig. Celle ist mit einem respektablen Anhang angereist, mit Ultras und Allesfahrern waren wohl fast mehr Leute als Heimfans am Start. Das letzte Aufeinandertreffen hatte sicher (von uns zumindest) noch jeder in Erinnerung, gab es doch für die Camper Höhe ungewohnt viel Fußballaction mit Support zweier Fanlager und etwas Lauferei nachm Spiel. Dieses Mal ging es dann doch sehr gemächlich zu. Erstens bekam von unserer Gruppe kaum einer den Arsch hoch zumindest anwesend zu sein, zweitens verzichtete auch Celle bis auf wenige Anfeuerungsrufe auf Support. Für gute Bilder und einen detaillierten Spielbericht verweise ich mal auf den folgenden Link: tuscellefc.wordpress.com/2011/11/27/tus-guldenstern-stade-tus-celle-fc-1-1-1-0/


VFL Stade - TuS Güldenstern Stade 3:1 (1:1)


SV BW Bornreihe - TuS Güldenstern Stade 0:3 (0:1)

Tore: Griemsmann (11.+73.), Eggers (90.)

 


TuS Güldenstern III - Post SV Stade 3:0 (1:0)

29.10.2011, 19 Uhr

Das Stadtderby unserer Dritten gegen den Post SV Stade war schon lange fest im Terminkalender rot markiert. An einem Samstagabend bei Flutlicht versprach das Ganze schon im Vorfeld eine reizvolle Partie zu werden. Letztendlich auch, weil ein Teil des Freundeskreises selber in der Dritten versucht ein paar Kalorien zu verbrennen. Des Weiteren betätigt sich ein Gruppenmitglied sportlich beim Post SV als Torwart (warum auch immer...). Zu guter Letzt besitzt der Post SV ebenfalls eine zahlenmäßig recht brauchbare Fangruppierung, bessere Vorraussetzungen für ein Derby konnte es also nicht geben!   

So traf man sich unsererseits schon recht früh am Nachmittag und guckte im Vereinsheim mit angereistem Freundesanhang den aktuellen Bundesliga-Spieltag. Mit dem Dunkelwerden und Erleuchten der Flutlichtmasten wurde der Platz in der eigentlichen Gästekurve eingenommen. Wenig später trafen auch die Postler mit Trommel und etwas Sing Sang auf der Camper Höhe ein, diese wählten ebenfalls einen Platz auf unserer Seite. Zur Begrüßung und Einleitung des Derbys knallte es auf beiden Seiten ein wenig lauter. Eigentlich nichts los, jedoch hatte der Ordnungsdienst nun Lunte gerochen und belungerte beide Fanlager. „Wenn hier noch einmal was hochgeht.....“ Zu Beginn des Spiels fielen die Postler auch durch den Einsatz von Schwenkfahnen, dem ein oder anderen Gesang und lautes Getrommel auf. Wir konzentrierten uns auf Schlachtrufe gepaart mit einigem an Ironie, niveauvoll kann es schließlich woanders zugehen.    

Das Spiel verlief absolut positiv für uns und schnell wurde deutlich, dass der sonst starke Post SV hier Probleme kriegen könnte. Leider hielt der Keeper stark und es blieb lange beim 0:0. Dies wurde von unserer Seite mit dem Werfen von tropischen Früchten gen Strafraum gewürdigt. Witzige Sache, die jedoch den alten und eher unsportlich wirkenden Schiedsrichter ein wenig erboste. Gruppenmitglied bzw. Keeper fands lustig und es gab einen erhobenen Daumen dafür. Per Kopf konnte dann doch das überfällige 1:0 erzielt werden, so ging es auch in die Pause. Die zweite Halbzeit wurde ebenfalls dominiert, mit dem zweiten und dritten Tor war der Derbysieg nicht mehr in Gefahr. Ein kleines Freudenfeuer unsererseits in Form von mehreren Kilo Rauch in weiß und rot sowie einer Leuchtspur in luftiger Höhe ließ die Situation jedoch etwas eskalieren, da der Ordnungsdienst einschritt und versuchte Leute raus zu ziehen. Anschließende Rangelei und letztendlich anrückende Polizei veranlassten und dazu frühzeitig das Material einzusammeln und sich auf die Gegengerade zu verlagern. Das Spiel wurde noch bis zum Schluss verfolgt auch wenn gewisse Leute etwas dagegen hatten. Sicherlich, das gestehen wir uns auch selber ein, war der Zeitpunkt der Pyroaktion vielleicht etwas unglücklich gewählt. Zum Einlauf zur jeweiligen Halbzeit oder direkt nach den Toren wäre es sicherlich besser gekommen. So denken wir...für Schiedsrichter, Trainer oder Ordnungsdienst hingegen spielt der Zeitpunkt wahrscheinlich keine Rolle, da in deren Augen Pyrotechnik ein Ausbruch der Gewalt und Unsportlichkeit darstellt. Es wird gedroht das Spiel abzubrechen, mit welcher Begründung allerdings? Es hat kein pyrotechnischer Artikel den Weg aufs Spielfeld gefunden, selbst der Rauch entsorgte sich auf die hinter uns gelegenen Tennisplätze. Alles also halb so wild! Aber was soll man auch erwarten in Zeiten, in denen die DFB-Propagandapresse jede kleine Pyroaktion in den Kurven als schwerste Fußballausschreitungen darstellt. Leider bildet sich die Mehrheit der Bevölkerung dadurch eine Meinung, eine Meinung, die gegen Pyrotechnik gerichtet ist. Wir hingegen sagen: Pyrotechnik ist ein Teil der Fankultur und sieht bei richtiger Anwendung einfach nur abartig gut aus. Zumindest wurde von einem Großteil, sei es Mannschaft oder andere Teile des Publikums, das Ganze sogar gefeiert.

Ironie bei der ganzen Sache: Während wir von heimischen Vereinsoffiziellen schikaniert wurden loderte im Block des Post SV ebenfalls die ein oder andere Fackel auf. Von uns dafür ein Daumen nach oben! Nur fraglich, warum es dem Ordnungsdienst in dieser Situation wichtiger war uns von der Anlage zu schmeißen und dem Treiben dort keine Beachtung zu schenken. Wir denken uns unseren Teil, los werdet ihr uns jedoch nicht!   

Zum Abschluss eines aufregenden Tages verabschiedete man die bekannten Nasen des Post SV und begab sich zu wilder Coktailparty in die nächstgelegene Dorfdisco. Bilder gibts unter Saison 11/12 > Güldenstern III...

DERBYSIEG!

PYROTECHNIK AKZEPTIEREN!


Ein großes Loch, das im Laufe der Zeit allerdings noch gefüllt wird! Spielergebnisse, Berichte und Fotos werden nachgereicht.


TSV Etelsen - TuS Güldenstern Stade 1:3 (0:2)

 

Erster Auswärtssieg der Saison ist geglückt. Man gewann mit 3:1 Toren gegen die Schlossparkkicker aus Etelsen! Bericht zu einem netten Sportplatz folgt, Bilder sind schonmal in der Galerie zu finden!


TuS Güldenstern Stade - FC Hagen/Uthlede 3:2 (1:0)


SV Teutonia Uelzen - TuS Güldenstern Stade 4:1 (1:1)

Beim Auswärtskick in Uelzen unterlag man mit 4:1 dem Gastgeber . Der Sieg auf uelzener Seite ist viel zu hoch ausgefallen,schaut man sich den Spielverlauf mal an. Aber wenn man keine Tore schießt ,verliert man eben. Alles in Allem ein bescheidener Tag, ja sogar Eintritt musste gezahlt werden :-), aber wenigstens ne lustige Bahnfahrt gehabt...

Kommenden Sonntag gehts um die nächsten drei Punkte zuhause gegen Uphusen!


TuS Güldenstern Stade - Rot-Weiß Cuxhaven 3:0 (1:0)

Cuxhaven nass gemacht!

Unser erstes Heimspiel der Saison konnte mit 3:0 gewonnen werden und somit ist man mit 4 Punkten aus zwei Spielen ganz gut aus den Startlöchern gekommen.

Das Spiel war aufgrund massivem Regens vor und während des Spiels ziemlich amüsant. Die Bälle sprangen nicht sondern blieben lieber in Pfützen liegen. 


MTV Treubund Lüneburg - TuS Güldenstern Stade 2:2 (1:1)

Eine Autobesatzung sowie Freunde aus der Lüneburger Ecke fanden den Weg zum Sportplatz an der Uelzener Straße in Lüneburg zum Saisonauftakt des Aufsteigers Treubund gegen den Oberliga-Absteiger Güldenstern. Erwartungen hat man als Stader irgendwie nicht sonderlich hohe, aber besser werden als letzte Saison kann es nur. Mit dem Aufstieg werden wir sicherlich nichts zu tun haben, ich glaube es wird erstmal wichtig sein erste Erfolge einzufahren, das Selbstvertrauen zu steigern und am Ende souverän die Liga zu halten. Mit einem Punkt zum Auftakt kann man leben, da wäre aber deutlich mehr drin gewesen. Nach einer Minute schon hinten zu liegen, blöd gelaufen. Gewisse Hundertprozentige dann aber nicht im Tor unterzubringen ist dann doch nervenaufreibend...naja, das Bier war kalt, es konnte wieder aus Flaschen getrunken werden, Landesliga du bist gar nicht so beschissen! Der Ground war sicherlich noch einer der besseren der Liga, immerhin eine nette Holztribüne plus Stehtraversen. Da wird uns noch wieder ganz was anderes erwarten (so an Bornreihe denkend)...

Tore auf unserer Seite ein Eigentor der Lüneburger und ein Treffer von Selim Aichaoui.

Ausklingen ließ man den Nachmittag mit südosteuropäischen Spezialitäten in Lüneburg.



SV Drochtersen/Assel - TuS Güldenstern Stade 3:0 (1:0)

Erste Hauptrunde Bezirkspokal

Bis zur 30. Minute war es noch ganz ansehnlich, danach wurde Güldenstern von Torchancen und Toren seitens der Kehdinger überrannt. Unser Spiel sah leider sehr konzeptlos aus, kann man eigentlich nur hoffen, dass es am Sonntag in Lüneburg nicht gleich mit der ersten Saisonniederlage losgeht. Bleibt nur das Fazit: Beschissen wie jedes Mal in Drochtersen, es stinkt dort schon, wenn man das Ortsschild passiert hat...


FC Eintracht Oste/Oldendorf - TuS Güldenstern Stade 2:3 (0:0)

Qualifikation zur 1. Hauptrunde des Bezirkpokals

Stadion: Sportplatz Estorf

Tore für die TuS durch: Watzlawczyk, Tworeck und Klee

 


Testspielergebnisse Vorbereitung 2011:

TuS Güldenstern Stade - MTV Hesedorf                   12:0

TuS Güldenstern Stade - Bremervörder SC               6:3

TuS Güldenstern Stade - MTV Borstel/Sangenstedt   7:1

Buxtehuder SV - TuS Güldenstern Stade                 abg.

TSV Bevern - TuS Güldenstern Stade                        1:1

TuS Güldenstern Stade - VfL Stade                                     1:1 

TuS Güldenstern Stade - TuS Heeslingen                         2:4

TuS Güldenstern Stade - SV A/O                            4:2




TuS Güldenstern Stade - BV Cloppenburg 2:6 (0:3) 

Tore: 0:1 Leo Baal (15.); 0:2 Leo Baal (25.); 0:3 André Kaiser (31.); 1:3 Kevin Speer (62.); 1:4 Christian Willen (64.); 1:5 Rogier Krohne (80.); 1:6 Robert Römer (84.); 2:6 Kevin Speer (86.)


Zuschauer: 150

 


SV Arminia Hannover-TuS Güldenstern Stade 4:1

Tore: 1:0 Marcel Ibanez (5.); 2:0 Pascal Preuß (Foulelfmeter, 19.); 3:0 Florian Herold (23.); 4:0 Michael Zydek (64.); 4:1 Mario Radtke (Foulelfmeter, 71.)

Zuschauer: 320


TuS Güldenstern Stade - SV Meppen 0:1

Tore: 0:1 Sven Hartwig (13.)

Zuschauer: 650

Die Vorraussetzungen für einen tollen Fußballabend auf der Camper Höhe hätten an diesem Abend nicht besser sein können. Der SV Meppen hatte die Möglichkeit bei einem Sieg und der gleichzeitigen Niederlage der Cloppenburger bei uns aufzusteigen. Es hielt einen auch nix mehr zu Hause, also ging es recht zeitig auf zur Camper Höhe. Dort angekommen fielen sofort die Sicherheitsmaßnahmen ins Auge, ein provisorischer Gästesektor wurde mit Bauzäunen und Flatterband errichtet. Die komplette Hintertorkurve und weite Teile der Längsseite waren für den Meppener Anhang vorgesehen. Tatsächlich, so haben wir es munkeln gehört, erwartete die offizielle Seite 500 Meppener. Das Stadion füllte sich dann auch so langsam, viele Meppener Autobesatzungen füllten die Kurve. Der Haufen um Amisia ließ allerdings auf sich warten, es machte schnell die Runde, dass diese sich ein wenig verspäten. Faire Geste, dass das Spiel auch 10 Minuten später deswegen angepfiffen wurde. Auf unserer Seite fanden sich auch schon länger nicht mehr gesehene Personen ein, na immerhin. Ein paar Hopper aus der Weltstadt von nebenan komplettierten das Bild.

Während der ersten Halbzeit erreichte dann auch der Doppeldeckerbus der Ultraszene das Gelände. Das Spiel konnte man durchaus als spannend bezeichnen, natürlich auch mit dem Hintergrund des möglichen Aufstiegs. Meppen gewann nur 1:0, sollte aber ja reichen bei Hilfe von Oldenburg. Die Zwischenstände aus Cloppenburg wurden durchgesagt, nach dem 0:1 wurde das 0:2 verkündet und der Meppener Teil begann schon mal kollektiv auszurasten. Das 0:2 erwies sich allerdings als Falschmeldung, tatsächlich stand es nun 1:1. Sehr bittere Geschichte! Oldenburg schaffte erneut die Führung, nun gab es kein Halten mehr. Unser Spiel war mittlerweile zu Ende, hier brannte nix mehr an. In Cloppenburg musste noch 20 Minuten gespielt werden. Spannung pur! Den Meppenern wurde nun auch erlaubt den Rest der Wartezeit auf dem Rasen zu verbringen, aber bitte ohne Randale. Das musste insgesamt mehr als nur einmal so verkündet werden, man hatte wohl ein wenig Angst. Und warum? Achja, sind ja Fußballfans. Das lange Warten hatte mit der Gewissheit des Oldenburger Sieges ein Ende und die Meppener Fans feierten mit der Mannschaft und bei musikalischer Untermalung in Form Meppener Fußballhymnen den Aufstieg in Liga 4. Dafür von unserer Seite Glückwunsch!!! Der Abend klang aus mit dem einen oder anderen Bier, das man zusammen mit Meppenern zu sich genommen hat. Hat Spaß gemacht, solche Szenen bei uns auf der Camper Höhe erlebt man wohl nur einmal im Leben.

Zum Support muss noch erwähnt werden, dass der Meppener Anhang lautstark zu vernehmen war. Die Choreo zu Beginn der zweiten Halbzeit wusste zu gefallen.


TuS Güldenstern Stade - VfV 06 Hildesheim 0:1 

Tore: 0:1 Björn Zimmermann (Foulelfmeter, 67.)

Zuschauer: 150

 

Heimspiel! Was soll man dazu schreiben? In letzter Zeit sind Heimspiele auf der Camper Höhe nur noch langweilig, da wird man von überlauter Musik aus überdimensionalen Lautsprecheranlagen fast von der Tribüne gefegt und dann schön WM 2010-Schlager! Gehört vielleicht in die Discoabteilung aber nicht auf einen Fussballplatz! Na ja, Fußball wurde ja zum Glück auch noch gespielt und deswegen war man ja auch da. Hängen blieb an diesem Tag, dass man mit Eins zu Null den Kürzeren zog, die Hildesheimer Mannschaft ihrem Ruf gerecht wird, sie sei überhart und unfair und eine Schiedsrichterin die nicht den Hauch von Fußballverstand hatte. Bleib nächstes Mal lieber zuhause und mach was Sinnvolles, aber bitte kein Fußballspiel mehr pfeifen, von leiten konnte nicht die Rede sein! Die TuS setzte heute wieder auf einige A-Jugend-Spieler.

So verlor man dieses Spiel und man begab sich mit einem „WAKA, WAKA“ Ohrwurm und genervt auf den Heimweg.


VfB Oldenburg - TuS Güldenstern Stade 3:1

Tore: 1:0 Waldemar Kowalczyk (17.); 1:1 Maik van Huffel (30.); 2:1 Daniel Franziskus (47.); 3:1 Waldemar Kowalczyk (83.)

Zuschauer: 486

Gegen 08:30 Uhr traf man die bekannten Auswärtsfahrerfratzen auf der Camper Höhe. Gegen 09:30 Uhr sollte die Fahrt nach Oldenburg losgehen. War aber nix, der Bus fuhr später ab, Fehlplanung unsererseits. Kein Problem, der Wirt des Vereinsheimes hatte ein Einsehen mit uns und so konnte erstmal gefrühstückt werden.

Mit dem VBF Oldenburg wartete das nächste Saisonhighlight innerhalb kürzester Zeit auf uns, das Marschwegstadion muss man einfach mal besucht haben. Die Fahrt nach OL verlief ziemlich lustig, war wohl noch Restalkohol vom Vorabend im Spiel. Nach etwa guten 2,5 Stunden Fahrt erreichte man dann auch schon den Stadionvorplatz und suchte eine Lokalität auf um die Zeit bis zum Anpfiff totzuschlagen! Witzigerweise wurde kurz vorher von griechischem Essen geschwärmt und bei unserem Glück (und Lauffaulheit) befand sich dieser auch direkt am Stadion. Also rein in den Laden und alles Wichtige zu sich genommen. Das CD01 hatte wohl selbiges im Sinn, kein Wunder bei dem guten Schuppen!

Man sicherte sich, kurz vor Anpfiff, einen Platz auf der Tribüne. Jeder Block hat hier irgendeinen Sponsorennamen, wir befanden uns auf der Sparda-Bank-Tribüne. Jetzt werden schon Teile einer Tribüne verkauft um Kohle zu kassieren…auch etwas übertrieben. Zum Intro gab es auf Seiten des CD01 ein paar Schwenker und halt das übliche Tifomaterial. Gelegentliche Schlachtrufe schallten durchs Rund und das ein oder andere Lied war zu vernehmen. Leider wirkte der Haufen heute sehr klein, da geht sicherlich mehr. Aber was soll man auch bei Regen und einem Gegner wie Stade erwarten.

Die Turn-und Sportgemeinschaft aus Stade trat heute mit einer mehr oder weniger Notelf an. Erfreulicherweise setzte unser Trainer auf die hungrige Jugend der TuS und es standen drei A-Jugendliche auf dem Platz! Meiner Meinung nach vollkommen richtig nun der Jugend eine Chance zu geben und den Umbruch einzuläuten. Dass man dieses Spiel verlieren würde war ja klar, aber die Art und Weise wie man aufgetreten ist war schon zufrieden stellend. Im Hinspiel gab es eine 2:9 Rutsche…und nun schoss man sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Richtig wieder losgehen tut es nächste Saison eine Liga tiefer, wo man sicherlich zu den besseren Mannschaften der Liga zählen wird. Nachdem man die drei Punkte in Oldenburg gelassen hatte ging es schnellen Busses wieder zurück nach Stade, welches so gegen 20:30 Uhr wieder erreicht wurde. Man verweilte noch im Vereinsheim und nahm noch ein paar Getränke zu sich.

 

Kommenden Sonntag gastiert die Mannschaft vom VFV Hildesheim auf der Camper Höhe.

 


TuS Güldenstern Stade - TSV Ottersberg 0:2 

Tore: 0:1 Stefan Denker (14.); 0:2 Iman Bi-Ria (90+1.)

Zuschauer: 20(0)


Die laut Fussballecke angegebenen 200 Zuschauer waren es wohl nicht ganz, eine Null kann da wohl gestrichen werden. Das Spiel wurde mehr oder weniger ausm Knastfenster der Vereinskneipe beobachtet, mehr gibt es dazu eigentlich auch gar nicht zu sagen. Heimspieltristesse eben!


SV Meppen - TuS Güldenstern Stade 5:0 

Tore: 1:0 Sven Hartwig (44.); 2:0 Jens Robben (47.); 3:0 Sebastian Ferrulli (52.); 4:0 Cüneyt Özkan (67.); 5:0 Stefan Raming-Freesen (90+1.)

Zuschauer: 1909+1

 

Meppen auswärts, sicherlich eines der Highlights der Oberligasaison! So machten sich dann auch zwei kleine Gruppen auf den Weg ins Emsland, einmal per Mannschaftsbus und einmal mit dem Auto. Die Hinfahrt, ich spreche jetzt für den Bus, verlief sehr gechillt. Mit dem einen oder anderen Bier wurde Karate Kid geguckt und man lernte einige Weißheiten Mr. Miyagis. In Meppen angekommen traf man die Autobesatzung hinter der großen überdachten Tribüne und wartete, dass sich die Stadiontore des Emslandstadions für uns öffnen. Nach kurzen Lungerattacken der Meppener Szene ging es zum Bierstand, ein wenig teuer für die geringe Menge lautet das Fazit. Da konnte die Wurstbude mit gehexelter Currywurst und Pommes schon mehr punkten, unangefochten auf Platz 1 bleibt aber deutlich Nordhorn. Die Meppener drückten uns ein paar Ausgaben ihres Infozines Szenegeflüster in die Hand und man konnte sich mal etwas differenzierter über die Vorfälle in Goslar informieren. Wie es auch nicht anders zu erwarten war wurde in der Lokalpresse natürlich nur die brutale Meppener Anhängerschaft dargestellt, der im Szenegeflüster geschilderte überharte Polizeieinsatz findet ja leider keine Erwähnung in der Presse. Klar, oftmals liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, allerdings klangen die Ausführungen der Meppener sehr plausibel. Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen von Polizeigewalt und Medienhetze!

Das Emslandstadion konnte überzeugen, zwei überdachte Tribünen an den Längsseiten verbunden mit Hintertorstehern. Sehr schön, hier kommt man mit der TuS wohl nur einmal im Leben hin. Die üblichen Methoden wurden nun angewandt und die Stehplatzkarte zum Sitzer auf der großen Tribüne umfunktioniert. Grandiose Sicht, alles im Blick, da kam richtig Vorfreude aufs Spiel auf. Das Spiel war bis kurz vor Halbzeitbeginn sehr amüsant, schafften es die Meppener einfach nicht in Führung zu gehen. Aber leider dann das psychologisch ungünstige Tor knapp vor der Pause (und fahrlässig liegengelassene Möglichkeiten unsererseits), womit dann in Halbzeit zwei das gewohnte Abschießen begann. Aber wen interessiert schon das Ergebnis? Abgestiegen sind wir sowieso und einmal in so einem Stadion spielen zu dürfen ist schon genial genug! Erwähnenswert ist sicherlich noch das sehr ansehnliche Cateringpersonal, das pausenlos am Bier auf die Tribüne bringen war. Sowas hat man woanders noch nicht gesehen. Zum Support: Von Meppener Ultra-Seite kamen gelegentliche Schlachtrufe und Gesänge, ab und an war der Pöbel auf der Haupttribüne auch lautstark zu vernehmen. Besonders bei Toren, Torchancen oder Fehlentscheidungen des Schiris wurde es richtig laut und es kam tolle Fussballatmosphäre auf.

Die Rückfahrt dann wie gehabt: Die Fangnetze an den Bussitzen füllten sich mit Leergut, zu späterer Stunde war bei jeder Bodenwelle ein dezentes Klimpern im Bus zu hören. Da erst um 18h Anpfiff war war man doch recht spät zu Hause, aber was tut man nicht alles...

Schade, dass das Heimspiel gegen Meppen vom Vatertag auf Mittwoch (01.06.) um 19h verlegt wurde. Eine Frechheit für alle Auswärtsfans und alles nur, weil man sich wahrscheinlich in die Hose kackt. Hat die Medienhetze und Polizeipropaganda mal wieder Erfolg so wie es scheint. Kann man nur hoffen, dass trotzdem wie gewohnt sich eine größere Anhängerschaft auf den Weg nach Stade macht!

 


TuS Güldenstern Stade - SV Drochtersen/Assel 1:4

Tore: 0:1 Henry Sung (13.); 0:2 Igor Martens (21.); 0:3 Henry Sung (54.); 0:4 Sascha Kappelmann (79.); 1:4 Patrick Klee (88.)

Zuschauer: 850

 

Da war er also der Tag des Derbys auf der Camper Höhe. Für uns ging es um nicht mehr all zu viel, da man ja schon abgestiegen ist. Doch heute hätte man mit einem Sieg den Schnöselverein aus Kehdingen weiter in den Abstiegstrudel schießen können. Hätte doch Motivation genug sein sollen, oder? Das Spiel fand unter der Woche statt, somit vermeldete man nur gute 850 Zuschauer, auch eher enttäuschend!

Es hatte von Anfang an den Anschein als wenn unsere Mannschaft überhaupt kein Interesse hätte dieses Spiel für sich zu entscheiden, und so ging das Scheibenschießen fröhlich los. Schnell lag man hinten und von Gegenwehr war auch nichts zu sehen. Noch nicht einmal eine Torchance in der ersten Hälfte. Das wirkt schon sehr suspekt, gerade wo die letzten Spiele nach Vorne immer was ging und man 8 Tore erzielen konnte…sehr eigenartig!!! Zweite Hälfte hatte man auch das Gefühl, als wenn man dieses Spiel schon vor dem Anpfiff verloren hatte, ohne überhaupt zu spielen…wirkte schon so, als wenn dort irgendwas nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Aber wir wollen da natürlich niemandem was unterstellen.

Auf Gästeseite konnte man zwei Zaunfahnen erblicken.  Hinter der „Black41“ Zaunfahne fanden sich ungefähr 10 Leute etwas älteren Jahrgangs wieder. Müssen die sein, die im Hinspiel schon durch Schnaps und gegen die Werbebande kloppen aufgefallen sind. Warum eig. jetzt erst wo es rund um Garcia Güldenstern ruhiger geworden ist? Mitte der zweiten Hälfte machten sie sich durch ein bisschen Pöbel und eine, meiner Meinung nach sinnlosen, Pyroaktion in Form von einer orange farbigen Rauchbombe bemerkbar. Nichts gegen Pyrotechnik, ganz und gar nicht, aber wenn gezündet wird, dann auch mit Emotionen und nicht daneben stehen und sich von drei herbeilaufenden Bullen verscheuchen lassen!

Ach übrigens: ein Tor wurde noch geschossen auf unserer Seite, wäre sonst wohl zu auffällig gewesen. Nachdem die eher freundschaftspielartigen statt derbywürdigen 90 Minuten endlich um waren entschied man sich noch im neuen Vereinsheim zu verweilen. Was man im Vereinsheim zu sehen bekam, konnte man zuerst gar nicht glauben. Da sitzt man zusammen mit den Spielern der SVDA an einem Tisch und nimmt das ein oder andere Getränk zu sich. Früher hatten Derbys auf der CH wenigstens noch Stil, da wurde gekämpft und fast auf den Platz gekotzt, die gegnerische Mannschaft wurde mit einem Arschtritt von der CH gebeten. Und nun? Da sitzt man beisammen und trinkt sowie speist zusammen! Vielleicht wurde sich ja auch nur auf Seiten der SVDA für den geschenkten Sieg bedankt in Form eines Bieres…

Einziger Lichtblick an diesem Tag war der präzise Angriff auf den nach Spielende unbeaufsichtigten Grill mit lecker Grillgut drauf :=) Alles andere konnte getrost vergessen werden und man machte sich mit einem dicken Hals und einem Enttäuschungsgefühl auf den Heimweg! Kann man nur hoffen dass diese drei geschenkten Punkte dem Schnöselverein nicht helfen und sie auch mit uns in der Sechstklassigkeit verschwinden!

Kommenden Sonntag geht’s nach Meppen, hoffentlich mit einer motivierteren Mannschaft als im fragwürdigen Derby! 

Bilder in der Galerie zu finden!


TuS Heeslingen - TuS Güldenstern Stade  4:3 (0:2)

 

Tore: 0:1 Patrick Klee (17.); 0:2 Patrick Klee (20.); 1:2 Sead Kucevic (52.); 2:2 Nils Laabs (54.); 3:2 Mirko Lippold (61.); 4:2 Sead Kucevic (65.); 4:3 Salim Aichaoui (80.)

Zuschauer: 700

 

An diesem Sonntag fand ein Auto den Weg in das idyllische Örtchen Heeslingen. Aber was soll’s, wird sich ja eh nur noch auf das Fahren der Spiele beschränkt und nix mehr mit großartigem Singsang. So kam man, nach waghalsigen Überholmänovern („Was hast den jetzt für ein Auftrag?“), gute 20 Minuten vor Spielbeginn in Heeslingen an. Es war ja eh egal wie man heute spielte, die Lizenz für die neue Oberligasaison wurde ja nicht einmal beantragt…was aber auch verständlich ist! Allein für die Frikadellen in Heeslingen hätte es sich auch schon allemal gelohnt aber es kam auch noch ein recht ansehnliches Fußballspiel dazu. Man führte zur Halbzeit sogar mit zwei Toren, dieser Vorsprung war aber auch so schnell wieder weg wie er gekommen war! Die neue Tribüne in Heeslingen, welche wirklich zu gefallen weiß, glänzt sogar mit einem überdachten Gästesteher, haben nicht viele! Nach Ende des Spieles noch schnell den nimmersatten Magen in einem Imbiss wieder gefüllt und dann ging es unter ständigem Klimpern der Bierflaschen, während sich das Auto in Kurvenlage befand, zurück nach Stade. Alles in allem eine gute Tour auf einem Sonntagnachmittag. Auto blieb heil, dass war für mich die Hauptsache an diesem Tag.

Kommenden Sonntag gastiert der Goslarer SC bei uns auf der CH, auf in eine neue schwierige Aufgabe auf dem Weg in die Sechstklassigkeit.

 

Bilder in der Galerie!


 

TuS Güldenstern Stade - VFB Oldenburg 2:9

Tore: 0:1 Theodor Koch (10.); 0:2 Tim Schwarz (15.); 0:3 Ole Hengelbrock (25.); 0:4 Alexander Nouri (31.); 0:5 Waldemar Kowalczyk (42.); 0:6 Julian Harings (48.); 1:6 Patrick Klee (51.); 1:7 Patrick Degen (73.); 1:8 Mehmet Ari (77.); 2:8 Christopher Eggers (83.); 2:9 Patrick Degen (90.)


Zuschauer: 350

Zum Nachholspiel aufm Mittwochabend fanden sich ungefähr 50 Gäste aus Oldenburg ein. Aus unserer Sicht sehr erfreulich, von Vereinsseite und/oder der Polizei hingegen war man weniger gastfreundlich. So mussten sich die Gäste am Eingang hinter den Garagen gründlich filzen lassen. Neben Schuhen mussten wohl auch die Hosen ausgezogen werden. Ein bis dato noch nicht gesehenes, unschönes und vor allem unverschämtes Bild. Wir verurteilen solche paranoiden Vorgehensweisen aufs Schärfste und sagen ja zu Pyrotechnik. Witzigerweise hat es dann nach dem 6ten Tor trotzdem noch ein kleines Freudenfeuer im Oldenburger Block gegeben. Daumen hoch!

Zum Spiel? Naja, brauch man wohl nicht allzu viel zu sagen...

 

Bilder kann man auf der Seite vom CD01 sehen:

cd01.de/blog/


Eintracht Northeim - TuS Güldenstern Stade 0:2

Tore: 0:1 Mario Radtke (Foulelfmeter, 11.); 0:2 Niklas Tworeck (68.)

Zuschauer: 360

Zweiter Auswärtssieg der Saison, geht doch! Kleiner Tourbericht mit Bildern wird nachgereicht...

 


Hansa Lüneburg - Güldenstern Stade 0:1 (0:1)


Tore: 0:1 Patrick Klee (33.)


Zuschauer: 400

Geschafft! Der erste Sieg der Saison im ersten Spiel des Jahres 2011! Lange haben wir warten müssen, nun hat es endlich einmal geklappt. Ironie bei der ganzen Sache, dass es ausgerechnet heute niemand geschafft hat nach Lüneburg zu fahren. Da fährt man jedes Spiel, sieht mit an wie man ständig auf die Fresse kriegt und nun ist man mal nicht dabei und schon ist es passiert. Uns soll es Recht sein :) Wäre ja schön, wenn sich nun in Zukunft der ein oder andere Erfolg dazugesellt, damit man nicht ganz so abgeschlagen die Liga verlassen muss. Oder geht da noch was? Der Schreiber dieses Textes bleibt da erstmal lieber realistisch und verfällt nicht in Euphorie...



Hallenturniere:

Am 08.01.2011 Hallenturnier unserer ersten Mannschaft in Harsefeld! Die TuS startet als Titelverteidiger.

Am 16.01.2011 Hallenturnier unserer U17 in eigener Halle!


ALLE IN DIE HALLE...!!!


Update

Nachdem auch das letzte Spiel der Hinrunde gegen Arminia Hannover der Witterung zum Opfer gefallen ist, verabschiedet man sich als Tabellenschlusslicht in die Winterpause....naja war ja auch irgendwie klar, oder?

Im Januar wird es mit Hallenturnieren weiter gehen, ist doch auch immer ein großer Spass ohne jeglichen Erfolgsdruck. Hat doch was!

Ehe es am 23.01.2011 zum Nachholkick nach Hildesheim gehen soll...abwarten ob das was wird!

Ansonsten allen Güldensternern und Güldensternerinnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein neues erfolgreiches Fussballjahr!

 

Garcia Güldenstern im Dezember 2010


Spielabsagen in der Oberliga Niedersachsen:

 

TuS Güldenstern Stade - VfB Oldenburg  abgesagt

VFV Hildesheim - TuS Güldenstern Stade  abgesagt

 

Väterchen Frost machte dem Spielbetrieb einen Strich durch die Rechnung!


TSV Ottersberg- TuS Güldenstern Stade 2:1 (0:1)


Tore: 0:1 Matthias Quadt (32.); 1:1 Stefan Denker (64.); 2:1 Alexander Neumann (90+2.)

 

Mal verlierste und mal gewinnen die Anderen!


TuS Güldenstern Stade - SV Meppen [14.11.2010]


Abgesagt...Nachholtermin ist noch nicht festgelegt.


Goslarer SC - TuS Güldenstern Stade 3:0(1:0)

Tore: 1:0 Suri Ucar (7.); 2:0 André Hofer (78.); 3:0 André Hofer (85.)

0 Tore, 0 Punkte... kennt man irgendwo her, oder? Kommt mir ziemlich bekannt vor, als hätte ich dies schon mal erlebt. Mal im Ernst man ist jetzt schon seit gut 6,5 Stunden ohne eigenes Tor und so langsam kann man für die Landesliga Lüneburg planen. Die letzten 25 Spiele einfach nur noch genießen...Bericht einer wirklich lustigen Auswärtsreise folgt, lohnt sich zu lesen, versprochen!


TuS Güldenstern Stade - TuS Heeslingen 0:3(0:2)

Tore: 0:1 Oliver Gerken (4.); 0:2 Daniel Grimm (25.); 0:3 Daniel Grimm (87.)

 

So langsam wird es echt peinlich, schon wieder kein Sieg im 12. Spiel der Saison. Man weiß auch garnicht mehr was man dazu noch sagen soll. Diesmal ging man aber auch völlig zurecht als Verlierer vom Platz und das Klassenerhaltswunder von der Camper Höhe wird dieses Jahr wohl leider ausbleiben.


Kickers Emden - TuS Güldenstern Stade 2:0 (0:0)

 Tore: 1:0 Thilko Boekhoff (59.); 2:0 Bernd Grotlüschen (68.)

 

Mal wieder nix zu holen, war aber ja vorher schon klar bevor es nach Ostfriesland gehen sollte...

So langsam schwindet auch jede Hoffnung auf den Klassenerhalt in dieser Saison, mal wieder eine Niederlage gegen eine Mannschaft die nicht unbedingt besser war aber cleverer als unsere. Los ging es gegen 9 Uhr von der Camper Höhe im Mannschaftsbus. Die Vorfreude auf dieses Spiel war natürlich groß, sollte man doch in einem richtigen Stadion spielen und gegen eine Mannschaft die sogar mal drittliga Luft geschnuppert hat. Außerdem verfügt Emden über eine Fanszene die mal nicht nur aus Rentner besteht. Angekommen erstmal, eigentlich wie immer,die Vereinskneipe aufgesucht und sich das ein oder andere Getränk schmecken lassen. Zum Spiel unsere Zaunfahne an den Zaun gehängt und los gings. Auf der Heimseite zum Intro ein paar Doppler und Schwenker...ganz nett. Das Spiel lief auch eigentlich wie immer nur dass man diesmal sogar mithalten konnte, aber einfach die Kiste nicht traf und somit ging dieses Spiel mal wieder verloren und man verließ enttäuscht und mal wieder ohne Punkte das ostfriesische Land.


Am kommenden Freitag gastiert unser Namensvetter die TuS Heeslingen auf der heimischen Camper Höhe!

Vielleicht mal gewinnen Jungs!

Immer weiter!


TuS Güldenstern Stade - SC Langenhagen 0:4 (0:0)

Tore: 0:1 Arafat Tcha-Gnaou (60.); 0:2 Torben Deppe (61.); 0:3 Torben Deppe (Handelfmeter, 68.); 0:4 Marco Hansmann (85.)

Zuschauer: 150

 

Normal ist das alles nicht mehr. Erste Halbzeit hält man gut mit, es kommt sogar das Gefühl auf ''da geht heut was!''. Einfach nur ärgerlich, dass drei Gegentore in acht Minuten mal wieder alle Hoffnungen haben zerschlagen lassen...

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Da gibt es über die Fan-Demo in Berlin sicher positivere Dinge zu berichten. Die Fotos sind schonmal unter Fotos/Sonstiges zu finden, ein Bericht wird mit dem der Nordhorn-Tour folgen. Die Hausaufgaben werden diese Woche gemacht, schließlich steht Sonntag ja schon eine sicher geniale Tour nach Emden an!!


Eintracht Nordhorn - TuS Güldenstern Stade 4:2 (3:0)

Tore: 1:0 Herion Novaku (22.); 2:0 Herion Novaku (Foulelfmeter, 25.); 3:0 Steve Sam (39.); 3:1 Hannes Schulz (52.); 3:2 Maik van Huffel (60.); 4:2 Herion Novaku (Foulelfmeter, 90.)

Zuschauer: 200

 

An diesem Tag sollte es mit dem Spartarif Mannschaftsbus nach Nordhorn gehen. Immerhin konnte man am Treffpunkt satte 3 Auswärtsfahrer begrüßen. Um es vorweg zu nehmen, jeder der nicht dabei war hat einiges verpasst. Die Busfahrt verlief einigermaßen gesittet. Neben einigen Weizengetränken durften auch Butterbrote und ein halbes Kilo Schokopudding unsere immer hungrigen Mägen füllen.

Vorbei ging es am äußerlich interessant aussehenden Ground Lotte, bis man wenig später ein Blick auf die Ausschilderung Schüttorf erhaschen durfte. Denke man an die Relegation dort und die daraus resultierenden Sozialstunden eines Gruppenmitgliedes :) …aber das ist Schnee von gestern! Angekommen auf der Anlage wurde man auch gleich mit dem Bus zum Parken geleitet, wohlgemerkt über die Trainingsplätze. Aber da ja auch schon der FC Schalke 04, der BVB und Werder Bremen diesen Weg genommen hatten, dachten wir uns nix dabei. Diese hinterließen sicher nicht solch tiefe Spurrillen wie wir…waren wohl ein bisschen leichter als die rot-schwarze Busbesatzung! Bei sommerlichem Wetter wurde erstmal in Ruhe die Anlage erkundet, gefällt richtig! Beide Längsseiten ausgestattet mit Tribünen, Sitz- und Stehplatzbereichen. Das ganze hat sicherlich Niveau der dritten Liga! Unsere Blicke richteten sich danach, es war ja noch Zeit bis zum Anpfiff, auf die über dem Sportplatz gelegene Vereinskneipe. Neben zweiter Liga wusste besonders die Getränkekarte dieser Lokalität zu gefallen. Preise zum Träumen, doch es war wahr. Zudem eine Bedienung, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Kneipen-Linda, wir kommen wieder!! Naja, so musste man ja zum Anpfiff raus, wohl wissend was einen wohl erwartet. Nach gutem Beginn unserer Mannschaft brach diese zur Mitte der ersten Halbzeit ein und zack stand es 3:0 für den Gastgeber. Dabei haben uns besonders die Tormusik plus Ansage aus den Latschen gehauen. Bayerische Festzeltmusik plus Kommentator, der aus Spanien kommen könnte. Toooooooooooooooooooooooooooooooooooor………….Zur zweiten Halbzeit begab man sich dann doch wieder zu Linda, konnte man ja schließlich auch von dort das Treiben auf dem Platz beobachten. Ausserdem heizte Manni, der Schalker, uns allen gut ein :) Tatsächlich fand unsere TuS ins Spiel zurück und kam bis auf 3:2 ran. Fast der Ausgleich, doch ein Witzelfmeter (ja, alle mussten lachen) besiegelte unsere erneute Niederlage. Bleibt festzuhalten: Geniales Stadion für viel zu wenig Zuschauer. Rückfahrt wie immer: Raststätten, die billiger sind als man glaubt, eine Mannschaft die trotzdem feiert und ein bisschen Schlaf war auch dabei. Achja, eins noch! An alle Hopper der Nation: Falls ihr mal nach Nordhorn kommen solltet und Hunger auf Currywurst mit Pommes verspürt, dann bestellt euch erst die Pommes und dann die Currywurst…is(s)t billiger als eine Currywurst mit Pommes im Kombipaket!


TuS Güldenstern Stade - Eintracht Northeim 1:2 (1:1)

Tore: 1:0 Christopher Eggers (Foulelfmeter, 4.); 1:1 Adrian Koch (40.); 1:2 Dennis Marschewski (Eigentor, 90.)

Zuschauer: 150

Ein Eigentor in letzter Spielminute, bitterer kann es wohl nicht mehr kommen. Man weiß ehrlich gesagt nicht, gegen wen überhaupt mal gewonnen werden kann. Da heißt es wohl einfach die attraktiven Gegner und Grounds mitzunehmen bevor es dann nächstes Jahr wieder in Dörfer geht, die nichtmal einen Bahnanschluss besitzen...


VfL Osnabrück II - TuS Güldenstern Stade 5:0 (0:0)

Tore: 1:0 Thomas Reichenberger (Foulelfmeter, 53.); 2:0 Ugur Birdir (Foulelfmeter, 63.); 3:0 Thomas Reichenberger (71.); 4:0 Yakup Akbayram (80.); 5:0 Yakup Akbayram (82.)

Zuschauer: 50

Leider konnte unter den 50 Zuschauern keiner von uns gesichtet werden. Ungünstige Terminierung, stand an diesem Tag doch auch ein anderes Großereignis auf dem Zettel. Fünf Gegentore, alle in Halbzeit zwei, die Seuche geht weiter...


Demonstration zum Erhalt der Fankultur am 09.10.2010 in Berlin

Treffpunkt 13.00 Weltzeituhr am Alexanderplatz, Eröffnungskundgebung 14.00 Uhr

Organisatoren: Fan- und Ultraszenen aus Deutschland; ProFans (http://www.profans.de/); BAFF (http://www.aktive-fans.de/); Unsere Kurve (http://www.unserekurve.de/)

Warum jetzt eine Demo für Fankultur?

Jeder, der sich etwas regelmäßiger mit Fußball in Deutschland auseinandersetzt, wird in der letzten Saison zahlreiche Horrormeldungen aus den Medien vernommen haben, die von einer Eskalation in den Fanszenen berichteten. Zeitweilig schienen sich die Schlagzeilen zu überschlagen. Und während die halbe Nation über die Vorfälle von Bochum (Nürnbergfans durch Pyrotechnik verletzt), Berlin (Platzsturm) oder anderswo debattierte, meldeten viele Fanszenen Stadionverbotswellen: Nürnberg, Hertha, München, Hamburg, Köln, Hannover, Bielefeld und einige mehr. Es gab Strafen, die bislang im deutschen Profifußball ein Novum darstellten: Verbote von Auswärtsfahrten (Nürnberg, Köln, Rostock, Dresden) oder die Schließung einer Heimkurve (Hertha, Bochum). Für das Vergehen einiger weniger wurden ganze Fanszenen bestraft. Vermehrt wurden Einschränkungen für Fans diskutiert und teilweise umgesetzt: personalisierte Tickets, Verbote von Fanutensilien und Choreographien, Verbote eigener Fanzines und so weiter. Dies alles sind Strafen, die kein Konzept der Prävention für künftige Zwischenfälle vorweisen und die in der großen Mehrheit völlig unbeteiligte, friedliche Fußballfans treffen.

Wie sahen die Reaktionen der Fangruppen aus? Wenn überhaupt, dann gab es kleinere Aktionen (z.B. in Form von Spruchbändern) in den einzelnen Kurven selbst. Aber passierte irgendetwas von mehreren Kurven zusammen? Eine tatsächliche Fangruppenübergreifende Aktion, die öffentlich antwortet, Vorwürfe kommentiert und evtl. richtig stellt, die zeigt was Fankultur neben einigen Negativschlagzeilen in der Regel Positives ausmacht, so etwas hat es schon seit Jahren nicht mehr gegeben. Daher ist nun, nach dem Chaos der letzten Saison und dem abgeklungenen Fußballboom der WM, die Zeit gekommen am Anfang der neuen Saison 2010/2011 auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was uns Fankultur bedeutet und wert ist.

Jetzt ist die Zeit, ein Zeichen zu setzen!

Wir wollen uns nicht nur beschweren, einklagen und fordern. Wir wollen für die Fankultur, die wir leben, werben. Wir wollen auf die Straße gehen und kundtun wie bunt, kreativ und vielseitig faszinierend Fankultur ist. Wie viele Fangruppen engagieren sich neben dem Fußball für gesellschaftliche Belange? Wie viele zeichnen sich durch soziales Engagement in ihrer Szene, ihrem Verein oder ihrer Stadt aus? Ist das der Öffentlichkeit überhaupt bekannt?

Die Demo soll ein Zeichen an alle Funktionäre und Fußballbosse sein, das ihnen klar macht, dass der Fußball nur mit uns das ist, was alle fasziniert. Sie sollen merken, was sie riskieren, wenn sie weiter den Kurs der Verdrängung unserer Fankultur fahren. Es soll aber auch ein Zeichen sein an alle Fanszenen. Uns allen muss klar werden, dass wir gemeinsam für unsere Fankultur einstehen müssen, wenn wir sie auch in der Zukunft noch leben wollen. Es soll ein Zeichen für die Fanszenen sein, mehr über ihr Dasein, ihr Tun und ihr Lassen zu reflektieren. So viele Steine legen sich die Fanszenen oftmals selbst in den Weg. Es wird Zeit zu diskutieren, aus Fehlern zu lernen und selbst zu handeln, wenn wir unsere Fankultur erhalten wollen.

Warum eine Demo in Berlin?

Unter dem Motto "Zum Erhalt der Fankultur" fand bereits im Jahr 2002 in Berlin eine gemeinsame Demonstration von Fans verschiedenster Vereine statt und auch 2005 setzten die Fans mit einer farbenfrohen Demonstration in Frankfurt ein ausdrucksstarkes Zeichen für den Erhalt der Fankultur. Auch wenn sich seither viel in den Fankurven verändert hat und sich einige Problemfelder verlagert haben, sind die Themen und grundlegenden Probleme bis heute die gleichen geblieben. In manchen Bereichen konnten kleinere Fortschritte erreicht werden (z.B. teilweise lokale Anhörungsmöglichkeiten bei Stadionverbotsfällen), in anderen hat sich die Lage verschlimmert. Als Beispiel seien die Anstoßzeiten und späte Terminierung genannt. Wir wollen mit dieser Demo den Bogen zur Demo 2002 schlagen und das damals begonnene Engagement endlich zusammen weiterführen.

Was sind heute im Jahre 2010 konkrete Probleme von Fußballfans?
Was sind Gefahren für unsere Fankultur?
Mit der folgenden Auflistung geben wir Euch einen kleinen Überblick:

Einschränkung von Fanutensilien

Fahnen, Trommeln, Megaphone, Choreographien, Banner, unabhängige Fanzines und viele andere Dinge sind Elemente von Fankultur, die ihre Kreativität und Farbe ausmachen. Leider sind viele Fans, vor allem bei Auswärtsspielen, in diesen essentiellen Punkten großen Restriktionen, Einschränkungen und Verboten ausgesetzt. Diese beruhen aber so gut wie nie auf realen Sachzwängen, sondern sind oftmals reine Schikane und Machtdemonstration. Eine unabhängige und zu Eigenverantwortung befähigte Fankultur braucht aber Luft zum Atmen. So gab es in jüngerer Vergangenheit auch schon Geldstrafen für Fans, die innerhalb ihrer eigenen Fankurve Fahnen schwenkten, deren Stocklängen geringfügig größer als die restriktiven Vorgaben der Stadionordnung waren. Oder es wurden im Vorwege schriftlich erlaubte Fanutensilien am Eingang zum Auswärtsblock spontan verboten.

Anstoßzeiten

Die Terminierung der Spieltage ist das beste Beispiel dafür, dass alle anderen Interessen denen der Geldgeber, hier also der TV-Konzerne untergeordnet werden. Für die Fans wird es dadurch immer schwieriger ihrer Mannschaft zu den Spielen zu folgen. Auch die späte Terminierung der Spieltage führt immer wieder zu großen Problemen. Dass es nicht sinnlos ist, für Belange wie Anstoßzeiten zu kämpfen, zeigt ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit: Motiviert durch die internationale Aktion für fangerechte Anstoßzeiten "Our game - our time", verkündete der schwedische Fußballverband eine Änderungsbereitschaft bei den Anstoßzeiten!
Wir haben aktuell eine Vielzahl an unterschiedlichen Anstoßzeiten am Spieltag. An Regelspieltagen beginnen die Spiele allein in den ersten beiden Bundesligen an folgenden Zeiten
- Freitag um 18 Uhr und 20:30 Uhr
- Samstag um 13 Uhr, 15:30 Uhr und 18:30 Uhr
- Sonntag um 13:30 Uhr, 15:30 Uhr und 17:30 Uhr
- Montag um 20:15 Uhr.
An Spieltagen unter der Woche werden die Spiele ebenfalls frühzeitig angepfiffen, sodass selbst den Heimfans aufgrund der Arbeitsverpflichtungen der Stadionbesuch erschwert bis unmöglich gemacht wird. Und dieses setzt sich natürlich bis in die unteren Ligen fort.
Gegen diese Spieltagszerstückelung gab es im Vorfeld natürlich große Proteste. Natürlich wurde auf die Wünsche und Bedenken oder Argumente der Fans seitens der DFL bei der Erstellung des neuen Anstoßzeitenkonzepts keine Rücksicht genommen und stattdessen die Anstoßzeiten so gelegt, dass diese unter dem Motto "Exklusivität steigert den Preis" optimal vermarktet werden konnten.

Kommerzialisierung

Wenn wir uns als Fans gegen die Kommerzialisierung des Fußballs oder "Gegen den modernen Fußball" aussprechen, dann heißt das nicht, dass wir uns vor Notwendigkeiten verschließen oder das Rad der Zeit zurück drehen wollen. Wir wehren uns aber gegen eine maßlose Entwicklung, die alle anderen Interessen der Profitmaximierung unterordnet. Wir Fans sind auch ein wichtiger Teil des Fußballs, nicht mehr und nicht weniger! Und ein Teil, den man nicht in ein paar Jahren durch Geld kompensieren kann.
Es kann nicht sein, dass z. B. traditionsreiche Stadionnamen wie das Westfalenstadion Dortmund oder das Waldstadion in Frankfurt an Unternehmen verkauft werden oder die eigenen Vereinsfarben aufgrund
von Marketingstrategien beliebig variiert werden. Wir, die Fans der Vereine, verlieren dadurch wichtige Identifikationsmerkmale. Aber auch die Vereine selbst und die Liga verlieren Alleinstellungs- und Identifikationsmerkmale, die den eigenen Wiedererkennungswert mindern. Im Augenblick des Verkaufs mag der Wert scheinbar gesteigert werden. Auf die Dauer werden aus wertvollen, in weiten Teilen der Öffentlichkeit mit dem jeweiligen Verein assoziierten Namen beliebig austauschbare Begriffe, die keinerlei emotionale Bindung zulassen. Es kann nicht sein, dass Vereine und Liga ihre Identitäten für Jahre aufgeben wollen, nur um einen weiteren überteuerten Spieler für zwei Jahre finanzieren zu können. Die finanziellen Löcher werden stetig weiter geschoben, die Fanwarnungen vor den Folgen sollten endlich ernst genommen werden statt stetig neue Vermarktungsoffensiven zu starten und damit den Identitätsverlust auf die Spitze zu treiben.
Weiterhin sprechen wir uns konsequent für die Beibehaltung der "50+1"-Regel aus, welche besagt, dass die Mehrheit der Vereinsanteile beim Verein selbst bleiben müssen und somit keine Investoren oder Unternehmen die komplette Kontrolle über die Fußballvereine übernehmen können.
Negative Beispiele kennen wir bereits aus Österreich, wo das Unternehmen "Red Bull" die kompletten Rechte am Verein Austria Salzburg erworben und anschließend die komplette Identität geändert hat. So wurde der Name in Red Bull Salzburg und die Vereinsfarben von lila-weiß in rot-blau geändert, um einen optimalen Markenauftritt sicherzustellen. Auch in Deutschland ist Red Bull inzwischen tätig geworden. Der Oberligaverein SSV Makranstädt wurde aufgekauft und umbenannt in "RasenBallsport Leipzig". Mithilfe der Millionen des Getränkekonzerns ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit bis die selbsternannten "Roten Bullen" aus der "Red-Bull-Arena" (vormals Zentralstadion) in Leipzig im deutschen Profifußball zu finden sein werden, wodurch dann eine traditionelle Mannschaft samt ihrer Fans von der Bildfläche verschwindet.
In England sind viele Vereine nach der Übernahme durch einen Investor nun hoch verschuldet. Und das ist leider nicht die einzige Folge einer wahnwitzigen Kommerzialisierung, wenn man sich z.B. die Ticketpreise anschaut (billigste Karte bei einigen Partien: 80 Euro).

Stadionverbote

Stadionverbote werden meist schon bei Aufnahme eines Verfahrens, also VOR dem Beweis der Schuld des Betroffenen, vergeben. Offiziell sind sie eine Präventivmaßnahme, die verhindern soll, dass jemand im Stadion gewalttätig wird, de facto stellen sie eine Strafe dar. Auf der einen Seite existieren Betroffene, die beweisen müssen, dass sie unschuldig sind, was während eines Ermittlungsverfahrens durch die Polizei sehr schwer ist. Denn Informationen an Betroffene gibt diese selten und ungern Preis. Ganz im Gegensatz zu ihrer Freizügigkeit bei der Weitergabe von Halbwahrheiten an die Vereine oder den DFB. Auf der anderen Seite sind vermehrt jugendliche Fans betroffen, die wegen Lappalien aus dem Stadion und von ihren Freunden ausgesperrt werden. Obwohl es theoretisch in den Richtlinien die Möglichkeit zu Bewährungsauflagen gibt, wird leider nur selten davon Gebrauch gemacht. Somit sind diese oftmals mit einer überzogenen und unverhältnismäßigen Strafe konfrontiert. Dadurch wird das Vertrauen in den Rechtsstaat und auch die Gerechtigkeit allgemein erschüttert und die Betroffenen werden in nicht unerheblichen Maß kriminalisiert. Sie finden sich vor den Stadiontoren wieder, wo ein von Fans und Polizei gleichermaßen gepflegter gewalttätiger oder pseudo-gewalttätiger Habitus existent ist und eine Alternative zur grauen Tristesse darstellt. Dass Gewalt schon lange nicht mehr in den übermäßig überwachten Stadien stattfindet, widerspricht ebenfalls der Mär vom präventiven Charakter der Stadionverbote. Stadionverbote vermindern nicht die Gewalt, sie schüren sie. Außerdem widersprechen Stadionverbote rechtsstaatlichen Grundsätzen und sind keine Lösung für die Probleme des Fußballs. Sie sind selbst ein Problem.

Datei Gewalttäter Sport

Die Datei Gewalttäter Sport ist eine riesige Datensammlung von Fans, unabhängig davon, ob sich diese etwas zu Schulden haben kommen lassen oder nicht. So reicht es zum Beispiel eine einfache Personalienfeststellung aus, um in die Datei aufgenommen zu werden. Der eintragende Beamte muss nur annehmen, dass derjenige vielleicht irgendwann auffällig werden könnte. Diese Eintragung hat dann allerdings einen ganzen Rattenschwanz an negativen Auswirkungen. So kann sie im Extremfall Grundlage für Ausreiseverbote, Meldeauflagen, Stadtverbote oder für so genannte Gefährderansprachen sein, bei denen Fans durch Besuche durch Polizeibeamte zu Hause oder bei der Arbeit bewusst in ihrem sozialen Umfeld bloßgestellt werden sollen. Wenn die Bundesrepublik ein Sozialstaat sein will, widerspricht sie sich mit diesem Verhalten. Anstatt die Verantwortung für scheinbare "Problemfälle" zu übernehmen, wird diese weiter geschoben und mehr noch, es wird durch solches Vorgehen dafür gesorgt, dass betroffene Personen nahezu gänzlich aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Vor allem stellt die Eintragung eine Stigmatisierung bei beispielsweise Grenz- oder gewöhnlichen Verkehrskontrollen dar. Dabei muss man sich vor Augen führen, dass sie meist auf vagen Verdachtsmomenten und subjektiven Einschätzungen beruht und man selber über eine Eintragung nicht informiert wird. Die Datei wurde auf dem Rechtsweg über mehrere Instanzen als unzulässig eingestuft und erst durch eine nachträgliche Rechtsverordnung des Bundesrates am Tag der Urteilsverkündung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert. Dabei spricht es Bände, dass eine Debatte im Bundestag vermieden worden ist, um diese Änderung vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Mittlerweile sind über 11.000 Personen in der Datei gespeichert.

Polizeiliche Einsatztaktik

Die Art und Weise, wie einzelne Beamte sich gegenüber Fans verhalten, führt in der Regel zu Frustration, Aggression und Eskalation auf Seiten der Fans. Diese Eskalation wird teilweise bewusst in Kauf genommen. Auch die Einsatztaktik spiegelt oftmals den „Fußballfan als Feindbild“ wieder. Die Polizei schafft sich ihre Problemfans selber. Der Alltag der Fans besteht besonders auf Auswärtsfahrten aber auch bei Heimspielen aus engen Polizeikesseln, ständigen Kontrollen und Schikanen sowie Aggressionen und Provokationen. Der Corpsgeist der Polizei schützt dabei nicht nur dieses Vorgehen sondern auch Gewalttätigkeiten und Übergriffe gegen Fans. Dass dies nicht nur unbegründete Vorwürfe von Fußballfans selbst sind, kann man z.B. aus Berichten der Menschrechtsorganisation Amnesty International entnehmen, die im Rahmen der Untersuchung von unaufgeklärten Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland, auch Ausführungen über rechtswidrige Gewalt von Polizisten bei Fußballspielen machen.

Wie wurde bislang mit diesen Themen umgegangen?

Es gab Demos, lokale oder bundesweite Aktionen und vieles mehr. Und seit einigen Jahren auch grundsätzlich Gespräche mit dem DFB und der DFL. Viele dieser Probleme wurden auf dem so genannten "Leipziger Fankongress" im Jahr 2007 thematisiert, der vom DFB ausgerichtet wurde. Die Ergebnisse dieses Kongresses, die in den verschiedenen Arbeitsgruppen entstanden sind, sollten in der darauf eingerichteten
so genannten "AG Fandialog" thematisiert werden. In dieser AG Fandialog saßen neben DFB und DFL ebenso Fanvertreter von ProFans, BAFF und Unsere Kurve. Der Charakter dieser Veranstaltung spricht Bände über die Art und Weise, wie mit den Faninteressen umgegangen wird. Zwar gab es viele Lippenbekenntnisse, eine wirkliche Verbesserung trat in keinem der genannten Problemfelder auf. Ein wirklicher Dialog zwischen gleichberechtigten Gesprächspartnern fand nicht statt. Vielmehr diente die Veranstaltung anscheinend dazu, dass sich DFB und DFL als gesprächsbereit und fannah hinstellen konnten.

Aber auch wir Fans müssen auf unserer Seite Versäumnisse und Fehler einräumen. Eine jetzt einsetzende selbstkritische Diskussion über die eigenen Handlungsweisen hätte schon viel früher einsetzen müssen. Dies müssen wir ganz klar eingestehen. Parallel zu einer Diskussion über die erwähnten Probleme, denen wir Fans ausgesetzt sind, muss jetzt innerhalb der verschiedenen Fanszenen eine selbstkritische Reflexion der eigenen Handlungsweisen stattfinden und Konsequenzen haben. Wir sind uns bewusst, dass Freiheit auch Verantwortung mit sich bringt. Noch einmal: Diese Demo soll auch ein Zeichen an uns Fanszenen sein!
Wir möchten betonen, dass wir weiter auf Dialog setzen wollen. Wir sind ein Teil des Fußballs und wollen, dass man uns zuhört und uns ernst nimmt.

Die Demo ist erst der Anfang

Unser Vorhaben ist es, den Einsatz "Zum Erhalt der Fankultur" gemeinsam fortzusetzen. Unter diesem Motto soll mit der Demo eine Kampagne ins Leben gerufen werden, bei der jede Fan eingeladen ist mitzuwirken. Es wird eine Internetseite eingerichtet auf der künftig über sämtliche Beiträge und Aktionen für diese Kampagne berichtet wird, auf der ihr Neuigkeiten im Einsatz für Fanrechte erfahren - und Euch als Unterstützter eintragen lassen könnt. Informiert Euch auf: http://www.blogger.com/www.erhalt-der-fankultur.de. Macht mit bei künftigen Aktionen. Beteiligt euch an Diskussionen. Berichtet in euren Fankurven davon. Erzählt davon in euren Familien und bei euren Freunden. Lasst uns gemeinsam die Sache voranbringen.

KEIN KICK OHNE FANS! ZUM ERHALT DER FANKULTUR!

Kommt zur Demo am 09. Oktober 2010 um 13.00 Uhr auf den Alexanderplatz in Berlin!
Die Demonstration wird von Fans für Fans organisiert. Wir bitten Euch um eine friedliche Teilnahme. Es sollte klar sein, dass übertriebene Feierei sowie sinnfreies oder beleidigendes Skandieren bei dieser Veranstaltung fehl am Platz ist und unserem Anliegen schadet! Weiterhin möchten wir auf den antirassistischen Grundkonsens der Fanorganisationen hinweisen, der natürlich auch für die Teilnahme an der Demo gilt.
Wer sich daneben benimmt, wird von der Demo ausgeschlossen.

Fangruppen die sich an der Demo beteiligen möchten, melden sich bitte mit der Anzahl an Teilnehmern bei folgender Adresse: demo@profans.de
Dort kann dann auch alles bzgl. inhaltlicher Ausgestaltung des jeweiligen Blocks bei der Demo abgestimmt werden.
Einzelpersonen die an der Demo teilnehmen wollen, bitten wir die lokalen Fangruppen
anzusprechen. Dort gibt es auch weitere Infos bzgl. Fahrgemeinschaften nach Berlin.


Alles Weitere unter: erhalt-der-fankultur.blogspot.com


TuS Güldenstern Stade - SV Ramlingen/Ehlershausen 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Patrick Heldt (13.); 0:2 Marc-Robin Becker (49.); 0:3 Philipp Rockahr (61.)

Zuschauer: 250

Ein Spieltag, zu dem ich eigentlich auch gar nicht mehr viel sagen möchte. Nun gehen die Spiele zu Hause auch noch verloren, das Tabellenschlusslicht heißt weiterhin TuS Güldenstern Stade. Wir hatten sogar Torchancen, immerhin, aber wenn so kläglich damit umgegangen wird, dann holt man eben keine Punkte. Gegen wen wollen wir eigentlich mal gewinnen???

Und nochwas: Die CD, die seit Beginn der Saison jedes Heimspiel vor dem Spiel und in der Halbzeit abgespielt wird, geht gar nicht!! Es war zwar interessant zu vermerken, dass diese überhaupt mal gewechselt wurde und nun nicht mehr ABBA rauf und runter gespielt wird, jedoch geht auch das neue Exemplar akut auf die Nerven. Gepaart mit der fussballerischen Nicht-Leistung macht das echt keinen Spaß mehr. Zur Info: Die WM 2010 in Südafrika ist vorbei, man muss nicht JEDES Lied eben dieser ständig spielen. Gekrönt wird das dann durch die seit Neuem auf der Tribüne aufgestellte Boxenanlage, unter anderem auch in unserem Block. Volle Lautstärke, waka waka, da wirst bekloppt. In Lüneburg schaut es auch nicht besser aus mussten beim Spiel gegen Oldenburg feststellen. Auflage des NFV? Krombacher-Verzehr scheint Spuren zu hinterlassen ;)

 


SV Drochtersen/Assel - TuS Güldenstern Stade 3:0

Tore: 1:0 Corvin Behrens (Foulelfmeter, 27.); 2:0 Raphael Staffeldt (36.); 3:0 Benjamin Tillack (53.)

Zuschauer: 800

 

Schon am fünften Spieltag sollte für uns das einzige Kreisderby der Saison anstehen. Die zwei besten Mannschaften des Landkreises, die einen eher schlechten Start in die neue Oberliga hingelegt haben, trafen an diesem Freitag aufeinander. Wir haben wie schon im letzten Jahr wieder im Vorfeld einen Bus organisiert, um bestmöglich zu zeigen, wer zumindest fantechnisch die Nase vorn hat. Ab den Mittagsstunden traf man sich zu gemeinsamer Nahrungsaufnahme in fester und flüssiger Form und stimmte sich auf das Abendspiel ein. Der Bus verließ dann gegen 18:15h die Camper Höhe und auf gings Richtung Kehdingen. Aufgrund der stilgerechten Verwendung von Pyrotechnik im letzten Derby hatte man ehrlich gesagt härtere Kontrollen und mehr Repressionen erwartet, dem war aber insgesamt nicht so. Lediglich ein größeres Polizeiaufgebot (locker zweistellig) konnte vernommen werden. Dieses Mal haben wir uns entschieden – nicht so wie die letzten Jahre – einen überdachten Standort zu wählen und positionierten uns gegenüber der Haupttribüne auf den überdachten Stehplätzen. Dies schien einigen Proleten des Zuchtvereins nicht ganz so stimmig zu sein, änderte aber natürlich nichts an unserer Entscheidung. Um dem ’’leicht’’ verwirrten Ordnungsdienst nicht komplett den Abend zu versauen, wurde auf den Gebrauch von Pyro zum Einlauf verzichtet (Sandeimer wurden ja immerhin schon für uns bereitgestellt!!). Nein, natürlich nicht deswegen, allerdings wurde als Intro einiges an rot-schwarzem Schnipselmaterial gen Himmel geworfen, das sollte genügen. Um es vorweg zu nehmen, sportlich lief es überhaupt nicht! War genauso wenig ansehbar wie die Auswärtsspiele zuvor auch. Trotz allem wurde ein solider Auftritt, besonders in den ersten 45 Minuten, hingelegt. Die zweite Halbzeit wurde dann auch von uns nicht mehr mit vollem Ernst verfolgt, wie auch bei dem Spielverlauf, und es folgten auch mal Gesänge, deren Ironie unverkennbar gewesen sein müsste. Trotz der Höflichkeit der Polizei uns gegenüber und dem Eingeständnis, dass der Ordnungsdienst schon mit uns überfordert sei (in Anspielung auf die Fanszenen, die noch kommen mögen), war es trotzdem ein wenig nervig 90 Minuten komplett im Abstand von nichtmal zwei Metern überwacht zu werden. Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Spruchband ’’Alles Gute Richie – Viel Erfolg!’’ präsentiert. Dies soll ein Gruß unsererseits an den leider in seine alte Heimat gewechselten Spieler Richard Wießner sein (jetzt bei der SG Union Sandersdorf unter Vertrag). Besonders die Abende im Vereinslokal waren immer lustig! Nach Spielende geleitete man uns, nicht wie sonst üblich, zu einem separaten Gästeausgang und dann zum Bus. Auch hier noch einmal das Auftreten einiger dümmlicher Kehdinger in Form Rumgepose vor der Polizeikette. Naja, wenn man sonst nix hat ausser einem Kinderfanclub, der doch tatsächlich so Klassiker wie ’’Steine, Steine auf die ....’’ von sich gibt...

Den Abend ausklingen ließen wir wie gewöhnlich in Heinbockel. Bleibt festzuhalten: Es hat eig. alles gepasst bis auf die Tatsache, dass wir sportlich in dieser Liga zumindest aktuell wenig zu suchen haben. Kann man nur hoffen, dass das nicht unsere letzte Auswärtsfahrt ins Dorf ohne Bahnanbindung gewesen ist. So sehr die Rivalität vorhanden ist, so sehr würde man es wahrscheinlich auch vermissen.

Achja, noch was: Die Ära Garcia Güldenstern begann am 07.09.2007 mit dem Derby zu Hause gegen Drochtersen und geht ab sofort ins vierte Jahr...

 


Bilderupdate!

Der Urlaub ist vorbei, die Bilder noch auf der Festplatte. Aber nicht mehr lange, im Laufe der nächsten Tage so Stück für Stück folgt ein Bilderupdate der ersten Saisonspiele in Uelzen, Cloppenburg und Rehden sowie zu Hause gegen Lüneburg und Osterholz. Ein kleines Präsent von ausserhalb der Landesgrenzen ist unter Fotos/Groundhopping zu sehen. Vierte Liga Schweden, hauptsache Fussball! Kleiner Bericht zur Anlage etc. wird noch auf der News-Seite erscheinen.


Derbyzeit!

Heute Abend ist es wieder soweit. Es geht ins Dorf ohne Bahnanbindung! Wer noch für 5€ (Hin- und Rückfahrt + wer möchte Ausstieg am Musikladen Heinbockel) mitfahren und den ersten 3er der Saison sehen möchte gesellt sich ab 17:45h (Abfahrt gegen 18:15h!) zur Camper Höhe, Eingangsbereich.


TuS Güldenstern Stade - VSK Osterholz-Scharmbeck 2:2 (0:2)

Tore: 0:1 Jorit Löhr (12.); 0:2 Julio Williams (43.); 1:2 Patrick Klee (67.); 2:2 Patrick Klee (80.)

Zuschauer: 200

Zweites Heimspiel der Saison, zweiter Punkt. Die Anzahl der Gegentreffer ist dem Trend des Abnehmens gefolgt. Das ist aber dann auch schon die Mehrheit des Positiven, das Spiel selber war nämlich bis zum Anschlusstreffer nicht anzuschauen. In der Offensive ging so gut wie gar nichts, umso erstaunter war man über die zwei Treffer, die uns immerhin einen Punkt brachten. Damit muss man ja aktuell schon zufrieden sein. Mit etwas Glück hätte man dieses Spiel zum Ende hin sogar noch gewinnen können! Wenn die Mannschaft an die jeweils zweiten Halbzeiten der Heimspiele anknüpfen kann, dann reicht es vielleicht auch bald mal für einen Dreier. In dieser Liga wichtiger denn je, denn der Klassenerhalt scheint diese Saison noch utopischer zu sein als im letzten Jahr. Bleibt nur das Motto: Freitag alle nach Kehdingen und den Derbysieg einfahren!! Scheint möglicher zu sein als sonst, die Kehdinger sind tatsächlich noch schlechter gestartet als unsere Elf...

Eine Saison lang geträumt, gezittert und dann gefeiert - lasst uns den Traum eingleisige Oberliga weiter leben - AUF GEHT'S GÜLDI!!!

 


BSV-Schwarz-Weiß Rehden - TuS Güldenstern Stade 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 Mehmet Koc (13.); 2:0 Mehmet Koc (64.); 3:0 Christian Schiffbänker (89.)

Zuschauer: 250

 

Und täglich grüßt das Murmeltier! Mal wieder nix zu holen in der Eingleisigen Oberliga. Wie die Spiele davor auch, ausgenommen das Heimspiel gegen Lüneburg. Der Tag begann für uns um 10:30 Uhr am BHf Stade um dort ein Mitglied einzusammeln, gefahren wurde mal wieder mit dem Mannschaftsbus, da man aufgrund dieser beschissenen Terminierung kein Ticket vollbekommen hätte. Außerdem verfügt diese Dorf, ja so kann man es wirklich nennen, noch nicht einmal über ne Bahnverbindung. Ist ja fast wie hier um die Ecke in Kehdingen! Zum Stadion von denen,kann man sagen dass man sich es ein wenig anders vorgestellt hatte. Mit einer Tribüne hatte man nicht gerechnet, diese war aber wirklich vorhanden! Ansonsten rund herum Bande und einen Käfig mit Bauzäunen, wohl für die größeren Szenen dieser Liga! Sah man auch an unzähligen Meppen-Klebern im ganzen Stadion. Negativ zu bewerten ganz klar die Eintrittspreise. Sollte man doch für die Tribüne 9 Euro oder so blechen und noch nicht mal Ermäßigungen im Angebot, welches unsere Rentnerriege ziemlich auf den Zahn fühlte. Eigentlich habt ihr doch genug Kohle oder etwa nicht, also habt ihr es doch nicht nötig eure Gäste auszubeuten! Kommen wir nun zum Spiel: Habe ja schon viele Spiele gesehen, auch höherklassige, aber sowas wie heute noch nicht. Unsere Equipe hat es nicht fertig gebracht mal ein einziges Mal aufs Tor zuschießen, geschweige denn mal ab und zu in die generische Hälfte zu kommen. Hätte der Heimkeeper auch zuhause bleiben können. Man stellte sich mit 9 Männchen hinten rein und nach vorne ging nix, so macht man keine Tore und verliert auch verdient! Der BSV hingegen sowas von eingespielt und ganz klar einer der Favoriten auf die Meisterschaft! So ging das Spiel dann 3:0 verloren und man begab sich gefrustet zurück zum Mannschaftsbus. Die Rückfahrt wurde größtenteils mit schlafen verbracht. Man war froh als man gegen 22:30 Uhr unsere Heimat wieder erreichte und man nur noch nach Hause wollte! 

Am kommenden Sonntag gastiert der VSK Osterholz-Scharmbeck bei uns auf der Camper Höhe! Es wird jetzt wirklich mal Zeit für das erste Erfolgserlebnis in Form von drei Punkten! Ihr wisst was ihr zu tun habt......

 

AUF GEHTS GÜLDI....!


TuS Güldenstern Stade - FC Hansa Lüneburg   4:4 (0:0)

Tore: 0:1 Luc Ndjock (55.); 0:2 Daniel Stäcker (64.); 1:2 Kristof Heitmann (67.); 1:3 Jaroslav Detko (74.); 2:3 Florian Höringer (85.); 3:3 Christopher Eggers (Foulelfmeter, 85.); 3:4 Luc Ndjock (87.); 4:4 Patrick Klee (89.)

Zuschauer: 400


Heute stand das erste Heimspiel der Saison auf dem Zettel. Dieses sollte vielleicht schon mal gewonnen werden, da es sonst schon eng werden würde, wenn man noch nicht mal zu Hause Punkte holt.

Das Spiel, welches ursprünglich auf einem Sonntag gespielt werden sollte, wurde kurzer Hand auf einen Freitagabend vorverlegt. Dies fand man innerhalb der Gruppe nicht schlecht und befürwortete dies, Flutlichtspiele auf der Camper Höhe haben einfach was!

Wir als Gruppe trafen uns erst gegen 19 Uhr, sodass es ziemlich knapp werden sollte aufgrund des Anpfiffs um 19:30 Uhr. Schnell den Heimlappen inklusive Mauro-Banner ausgekramt und die Tribüne bzw unseren Block behängt. Noch eben ein Bier geschlürft und schon rollte der Ball.

Zur ersten Halbzeit brauch man nicht viel zu sagen...nur soviel, dass man im Moment das Glück wohl gepachtet hat und man so noch mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging. War in der ersten Halbzeit eigentlich wie in Cloppenburg, nur mit dem Unterschied dass der Ball nun nicht schon vier Mal im Netz zappelte.

Zweite Halbzeit dann der schnelle 2zu0 Rückstand und die ersten Zuschauer verließen die Camper Höhe, sollten aber noch ziemlich was verpassen....

Dann der Anschlusstreffer und Hoffnung kam auf, diese verflog aber wieder und man kassierte einen Gegentreffer und so war der alte Abstand wieder hergestellt. Unsere TuS gab aber nie auf und kam zurück und schoss noch zwei Tore zum 3:3! Sollte es dass nun gewesen sein? Plötzlich das 3:4 nach einem Torwartfehler unsererseits und überall hängende Köpfe. Dann aber das Unfassbare und doch noch der Ausgleich in der Schlussminute!! Nach einer Einwurfflanke das Leder einfach mal reingeköpft!

Der Mythos Camper Höhe lebte! Zum Support ist soviel zu sagen, dass der ein oder andere Schlachtruf den Rasen erreichte, es aber kein optischen Support gab. Es lag daran, dass heute einfach die Motivation auf unserer Seite fehlte, da sind wir auch ganz ehrlich, obwohl jeder aus der Gruppe anwesend war bis auf ein paar Ausnahmen. Daran geht es zu arbeiten in den nächsten Spielen zuhause, bin aber ganz zuversichtlich, dass man es hinkriegen wird und es in den nächsten Heimspielen wieder organisierter Support stattfindet!

Am nächsten Wochenende geht es am Samstag (!) zum Dorfverein BSV S-W Rehden, welcher sich zur Aufgabe gesetzt hat, mit Hilfe eines Geldgebers - ja in Rehden gibt es diese auch - weiter oben im Profifussball mitzuspielen und sich zu etablieren. Eigentlich haben wir dort keine Chance ,aber vielleicht ist dies gerade unsere.....Man wird wahrscheinlich aufgrund des Samstagspiels mit dem Mannschaftsbus reisen!

 

NICHT LANGE ÜBERLEGEN, ALLE AB NACH REHDEN!!!


 

 


BV Cloppenburg - TuS Güldenstern Stade 6:1 (4:0)

Tore: 1:0 Dionysios Ipsilos (21.); 2:0 Rogier Krohne (39.); 3:0 Jonas Wangler (42.); 4:0 Rogier Krohne (45+1.); 5:0 Alexander Baal (51.); 5:1 Kristof Heitmann (70.); 6:1 Robin Huisman de Jong (72.)

Nach der verdienten Niederlage im Niedersachsenpokal gegen Uelzen wollte man heute den ersten Grundstein zur Operation Klassenerhalt in Cloppenburg legen. Wie oben schon erwähnt ging es heute gegen den Ballspielverein aus Cloppenburg, welcher vor zwei Jahren noch in der Regionalliga West kickte. Sollte also kein leichtes Spiel werden, dass war jedem schon im Vorfeld der Partie klar, sollte sich später auch bestätigen!
Von unserer Seite aus wurde mit dem Mannschaftsbus gefahren, da man leider an diesem Tage nicht all zu viele Auswärtsfahrer zählen konnte. Ziemlich unverständlich bei so einem Ground aber na ja, dass Beste draus machen! Die Reise begann um 11 Uhr von der Camper Höhe und man konnte das ein oder andere Gesicht, welches auch letzte Saison durchgängig mitgefahren ist begrüßen. Die Zeit im Bus wurde mit schnacken, Blödsinn machen oder auch mit dem Lesen von Fanzines verbracht. Gegen 14 Uhr erreichte man dann Cloppenburg und man parkte auf dem Stadiongelände.
Dann war erstmal Staunen angesagt, als man die Tribüne sah welche man in so einer Art eigentlich nicht aus der Niedersachsenliga Ost kannte, sondern vielmehr aus höherklassigen Ligen. Schon ziemlich geil das Ding, abgerundet wurde das Stadion von Stehtraversen rund herum und etlichen Zäunen. Einzig der Name des Stadions wusste nicht zu gefallen, welches nämlich Oldenburger-Münsterland-Arena heißt.
Da man ja noch ne gute Stunde bis zum Anpfiff hatte ging man in der Stadt auf Nahrungssuche, dies sollte allerdings erfolglos bleiben, da einfach mal alle billigen Imbisse bzw. Bistros in der Gegend geschlossen hatten. Einzig und allein ein gehobenes Hotelrestaurant hatte geöffnet, da man aber kein Geld scheißt und mit Jogger eh nicht reingekommen wäre ließen wir dies. Einzige Möglichkeit zurück zum Stadion und dort etwas speisen. Eben 10 Euro geblecht, ja man wollte auf der Tribüne sitzen, und ab zum Bratwurststand! Nachdem man gesättigt war gammelten wir uns auf die Tribüne und haben gewartete bis das Spiel begann.
Der Ballspielverein aus Cloppenburg legte los wie die Feuerwehr und man konnte sich bei Pfosten und rettenden Verteidigern auf der Linie bedanken, dass man nicht schon nach 10 Minuten mit drei zu null hinten lag. Dann passierte aber was passieren musste bei diesem Spielverlauf und man kassierte das 0:1! Jetzt brachen alle Dämme und man kassierte noch 3 Gegentore bis zur Halbzeit und ging mit 0:4 in die Kabine….Scheiße gelaufen!
Anfang der zweiten Hälfte ging es weiter wie es aufgehört hatte ein Tor nach dem anderen und etliche Chancen zu Erhöhen auf Seiten des BVC und kein Ende in Sicht….Dann aber der Anschlusstreffer von Kristof Heitmann zum 1:5. So was wie Hoffnung keimte allerdings nicht mehr auf, später noch das 6. gekriegt und dann war zum Glück auch Schluss. Bestes Zitat nach dem Spiel von einem unserer Spieler:“ Mir ist immer noch schwindelig!“ Das sagt alles, gut zusammengefasst! Außerdem schien die West-Staffel erheblich stärker gewesen zu sein als die Ost, was man an etlichen Ergebnissen am Spieltag sah.
Gegen 18 Uhr fuhr man mit dem Bus wieder in Richtung Hansestadt und erreichte diese wieder um 21 Uhr. Zuvor noch an der Billigtanke Eis „gekauft“ und verputzt, wenn die Schatztruhe schon draußen steht. Kostenlos schmeckt es am Besten!
Nun geht es am kommenden Freitag, Spiel wurde von Sonntag auf diesen Tag verlegt, gegen den FC Hansa Lüneburg, ein alter Wegbegleiter aus der Ost-Staffel und ein Konkurrent mit dem man auf Augenhöhe scheint. Nun steht man schon gehörig unter Druck nach den zwei deftigen Niederlagen zum Saisonstart, aber Güldensterner stehen immer wieder auf und wissen was es heißt zu kämpfen!

CAMPER HÖHE ZUR FESTUNG MACHEN…!!!
ALLES GEBEN FÜR DIE ERSTEN DREI PUNKTE DER SAISON…!!!


Bier Pokal 2010

Teutonia Uelzen – TuS Güldenstern Stade 4:1 (0:1)

Da war es also, dass erste Spiel der noch jungen Saison. Nachdem man sich in den Wochen zuvor die Zeit mit Testspielen um die Ohren geschlagen hatte, ging es heute nach Uelzen!
Da das Spiel auf einem Mittwochabend stattfand und man nicht eben in 10 Minuten in Uelzen ist, musste man leider einen Urlaubstag opfern um dieses Spiel zu besuchen. Ziemlich beschissen auch die Anstosszeit von 19 Uhr, so wie die Umbenennung des Pokals von Niedersachsenpokal in Krombacher-Pokal! Nun fängt der Kommerz auch schon in Liga 5 an seine Kreise zu ziehen, ziemlich traurig so etwas! Ganz davon abzusehen dass unser Stadion eventuell bald auch Stadtwerke-Arena heißen soll, aber dass ist eine andere Geschichte!
Die Reise nach Uelzen wurde leider von nicht all zu vielen Leuten angetreten, mag es an dem spiel in der Woche liegen oder, oder, oder….

Es stand aber schon im Vorfeld fest, dass man dieses Spiel weder akustisch noch optisch begleiten würde. Dies sollte als Zeichen des Protestes dienen und zeigen dass wir gegen diese Umbenennung und für die Tradition des NIEDERSACHSENPOKALS sind. Des Weiteren kotzt uns dieser Kommerzscheiß an und zeigten Anfang der zweiten Hälfte ein Spruchband mit der Aufschrift: NFV: TRADITION VERKAUFEN, NUR NOCH KROM€€€€ER SAUFEN? FUCK KOMMERZ!!!

Aber nun von vorne: Gegen 14 Uhr erreichte man den Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen.
Man entschied sich ziemlich früh zu fahren, da man in Uelzen noch in Ruhe etwas essen und trinken wollte oder einfach gammeln, in Stade kennt man ja alles!
Schnell auch fündig geworden und in einem gehobenen Restaurant etwas gegessen, alles in einem recht kostengünstig, wenn man kein Geld haben will hat man eben mal die Laufschuhe an! Man muss dazu sagen man saß im strömenden Regen draußen und der Kellnerin war es wohl zu nass.
Recht früh am Stadion angekommen erstmal Schutz vorm Regen gesucht, war man doch recht sommerlich gekleidet, und die Mannschaft wurde in Empfang genommen. Zur Anlage kann man sagen dass es ein besserer Sportplatz ist, weiß aber zu gefallen!

Zum Spiel kann man nur soviel sagen dass es eigentlich wie jedes Jahr ist und man im ersten Pokalspiel die Segel streichen muss. So durfte man nur 90 Minuten vom DFB-Pokal träumen.
Man muss aber auch zugestehen dass Teutonia auch gut gespielt hatte und unsere Elf einfach desolat, obwohl man zur Halbzeit durch einen Treffer von Timo Ritter führte. Innerhalb von 10 Minuten klingelte es dann dreimal und das Spiel war verloren. Später fiel noch das vierte und man wollte nur noch nach Hause.
Positiv zu bewerten die Gastfreundlichkeit auf der Heimseite, so wurde einem gefühlte 1924-mal eine gute Heimreise gewünscht. Auf Heimseite nix zusehen von der noch relativ jungen Fangruppe „ Wild Boyz Uelzen“. Ab zum Bahnhof und gegen 22 Uhr gen Stade gebrettert.

Gegen 1:00 Uhr lag man dann endlich im Bett, nachdem man auf der Rückfahrt durch sämtliche Dörfer fahren durfte und dort auch noch anhielt, mit dem alkoholfreien Zug wohlgemerkt…hat echt genervt!

Am Sonntag muss man sich auf jeden Fall steigern wenn es nach Cloppenburg geht, sonst geht das dort gehörig in die Hose!